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Aktuelles
29.11.2017, 18:29 Uhr
Qualität statt Quantität – gesunde Ernährung im Alter
 Wohlbefinden und Vitalität sind wesentliche Voraussetzungen für die persönliche Lebensqualität bis ins hohe Alter. Das Altern selbst ist nicht zu verhindern, doch vermag eine gesundheitsbewusste Lebensführung die Alterungsvorgänge hinauszuzögern.

Zu diesem Thema hielt Hausarzt und Ernährungsmediziner Ansgar Wolf vor den CDU Senioren am vergangenen Dienstag einen Vortrag in der Gaststätte Möllers. 

 Zunächst ging der Arzt auf eine gesunde Ernährung im Allgemeinen ein: Frische Lebensmittel, keine Fertigprodukte mit Geschmacksverstärkern sind für eine gesunde Ernährung selbstverständlich.

„Gehen Sie auf den Wochenmarkt“, so der Mediziner. „Das hilft dreifach: Sie tun etwas für Ihre Bewegung, Sie haben immer frische Lebensmittel und Sie treffen nette Leute.“

Auch Fleisch bietet trotz der vielen Negativschlagzeilen wichtige Nährstoffe. In kleinen Mengen ist es unbedenklich. Aber noch besser ist Fisch, wegen der Omega3 Fettsäuren.

„Machen Sie’s wie früher, freitags gab’s bei uns immer Fisch.“

Die Angst vor zu hohen Cholesterinwerten nahm der Arzt zwar ernst, aber ein Frühstücksei und gute Butter auf dem Brötchen sind nicht bedenklich. Er gibt sogar der Butter den Vorzug gegenüber Margarine, da die Butter ein natürliches unbehandeltes Fett sei, im Gegensatz zu den industriellen Fetten.

Besonders wertvoll sind kaltgepresste Öle, wie Leinöl, Rapsöl und Olivenöl. Mit einem frischen Salat liefern sie wichtige Vitamine. Zusammen mit Gemüse sollte damit 2/3 der täglichen Mahlzeit abgedeckt werden.

Im zweiten Teil seines Vortrags ging Wolf auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren ein:

Senioren brauchen keine Schonkost. Aber sie brauchen ausgewogene Kost. Qualität statt Quantität. Sie muss gut schmecken, die Widerstandskräfte stärken und die Organfunktionen unterstützen.

Dazu gab es viele Fragen aus dem Publikum. Die Verträglichkeit verschiedener Medikamente und ihre Wechselwirkung mit entsprechender Ernährung nahmen einen breiten Raum ein.

Zum Schluss bedankte sich Vorsitzender Aloys Schmeing mit einem kleinen Präsent bei dem Arzt.

Rudolf Schmitz