Aktuelles

25.04.2015, 09:00 Uhr
Fahrt der Frauen Union nach Straßburg
Eine fünftägige Reise in die Region um Straßburg bot viel Abwechslung und neue Erkenntnisse
Bild von H. Harpers: Reisegruppe im Europaparlament

Reise ins Herz von Europa

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Frauen der CDU von ihrer Reise nach Straßburg zurück. Bei sonnigem Wetter führte die Tour zunächst in die Eifel zum Kloster Maria Laach. Nach einem Rundgang durch das spätromanische Anwesen ging es weiter direkt nach Straßburg. Erster Anlaufpunkt war hier der Europarat, die führende Organisation für Menschenrechte und nicht zu verwechseln mit dem europäischen Rat. Der Europarat hat 47 Mitgliedsstaaten, darunter die 27 Mitgliedsstaaten der EU. Alle haben die Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet, d.h. ein Vertrag zum Schutz der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechsstaatlichkeit. Überwacht wird die Umsetzung vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, an den sich auch Einzelpersonen wenden können. Abends ging es dann wieder über die Grenze nach Deutschland, wo in einem urigen Hotel hoch oben in den Bergen übernachtet wurde.

In den nächsten Tagen standen Besichtigungen, Vorträge und Gespräche in Straßburg u.a. im Europa-Parlament  auf dem Programm. In Kehl bei Infobest wurden Probleme und Möglichkeiten des Grenzüberschreitenden Verkehrs zwischen Deutschland und Frankreich erörtert.

Bei bestem Wetter wurde auch das angrenzende Elsass mit seinen heimeligen kleinen Örtchen wie Obernai per Busrundfahrt erkundet. In geselliger Runde ließen sich die Teilnehmer auch die französische Spezialität Flammkuchen in den verschiedensten Variationen munden.

Beim Sender arte, ein Kultursender in deutsch-französischer Kooperation, sowie beim SWR in Baden-Baden schauten die Teilnehmer hinter die Kulissen bzw. in die Kulissen von verschiedenen Sendereihen.

Im krassen Gegensatz zu Daily soaps stand am letzten Tag ein Besuch des ehemaligen KZ Natzweiler- Struthof in den Vogesen an. In den Jahren von 1941 - 45 diente das Lager für die NS-Kriegsindustrie und hatte ca. 70 Nebenlager auf beiden Seiten des Rheins. Die Dokumentation in der Gedenkstätte zeugte vom Leidensweg der fast 52.000 Deportierten.

Wie im Flug waren die Tage vergangen und die Heimreise musste angetreten werden. Langeweile kam nicht auf bei der Rückfahrt, denn ein Quiz zum Thema Europa sorgte für Kurzweil sowie die Überlegungen, welches Ziel man (Frau) im nächsten Jahr ansteuern wird.

Ein großer Dank aller Teilnehmer geht an Irma Kühn-Grefte vom DEPB und Maria Woltering, Vorsitzende der Frauen Union Ahaus.