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16.12.2015, 22:40 Uhr | Ru
Stadtverband mit neuem Vorstand
Stadtparteitag in Wüllen reformiert den Stadtverbandsvorstand
Der CDU Stadtverband Ahaus hat einen neuen Vorstand und einen neuen ersten Vorsitzenden. Der Stadtparteitag wähle am 15.12.2015 einstimmig Herrn Dr. Michael Räckers aus Ottenstein zum Nachfolger von Bernhard Hemling, der das Amt nach 18 Jahren abgibt. Bernhard Hemling wurde später ebenfalls einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Stadtverbandes gewählt.

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Der neue Vorstand des Stadtverbands v.l.n.r: Stefan Vöcking, Eike Korte, Michael Scheffner, Hendrik Terhan, Annette Demes-Oeing, Andreas Schulte, Bernhard Hemling, Christoph Büning, Dr. Michael Räckers, Christian Rudde, Jan Wiefhoff, Mark Ademmer. Nicht i
Am 15.12.2015 fand im Hotel „Hof zum Ahaus“ in Wüllen der Stadtparteitag des CDU-Stadtverbands Ahaus statt. Nach der Kommunalwahl 2014 und der Bürgermeisterwahl 2015 standen die Zeichen dabei auf strukturellen und personellen Veränderungen im Vorstand.

Bernhard Hemling, der bereits im Frühjahr seinen Rückzug aus der Stadtverbandsspitze bekannt gegeben hatte, wurde unter großem Applaus von den CDU-Mitgliedern für seine 18-jährige Arbeit als Vorsitzender gedankt. Er wird der Ahauser CDU aber weiterhin treu bleiben: Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Stadtverbandes. In einer kurzen Ansprache lobte Felix Büter insbesondere die unaufgeregte und zielorientierte Art Hemlings: „Er war stets mehr am Ergebnis seiner Arbeit interessiert, als sich selbst in den Vordergrund zu stellen.“

Bereits zuvor war der alte Vorstand nach kurzer Aussprache entlastet worden und machte damit den Weg frei für die von einer Reformkommission erarbeiteten Vorschläge für eine Neuausrichtung des Stadtverbands. Zur Debatte stand dabei zunächst eine deutliche Verkleinerung des Vorstands, um diesem eine effektivere Arbeitsweise zu ermöglichen und die Reaktionszeit auf aktuelle politische Themen zu verkürzen. Diesem Vorschlag stimmten die Versammlungsteilnehmer einstimmig zu. Der Vorstand des Stadtverbandes wird von nun an geschäftsführend folgende Ämter umfassen: den Vorsitzenden, zwei stellvertretende Vorsitzende, einen Schriftführer, einen Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und neue Medien sowie seinen Vertreter und einen Mitgliederbetreuer. Dem erweiterten Vorstand gehören außerdem insgesamt acht Beisitzer an.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden dann erstmals die Vorstandsposten per Wahl durch die Mitgliederversammlung besetzt.

Der neue erste Vorsitzende des Stadtverbands heißt Dr. Michael Räckers und kommt aus dem Ortsteil Ottenstein. Dr. Räckers ist Geschäftsführer am Institut für Wirtschaftsinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und seit mehreren Jahren für den Ortsverband Ottenstein und den Stadtverband der CDU aktiv. In seiner kurzen Vorstellung wies er auf die Wichtigkeit der Reformen im Stadtverband, auch im Hinblick auf die letzten beiden Wahlen hin. „Der Stadtverband soll durch schlankere Strukturen und mehr inhaltliche Arbeit in kleinen Gremien sein politisches Profil schärfen und die Politik der CDU wieder näher an den Ahauser Bürger bringen.“, so Räckers.

Die Positionen der stellvertretenden Vorsitzenden wurden von der Versammlung mit Annette Demes-Oeing (OV Wüllen) und Eike Korte (OV Wessum) besetzt. Das Amt des Schriftführers übernimmt Jan Wiefhoff (OV Ahaus), Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind Christian Rudde (OV Graes) und Hendrik Terhan (OV Wüllen) als Stellvertreter. Das Amt des Mitgliederbetreuers übernimmt Johannes Terhaar (OV Wüllen).

Zu Beisitzern wurden gewählt: Christoph Büning (OV Ahaus), Mark Ademmer (OV Ahaus), Elke Overbeck (OV Alstätte), Sven Engler (OV Ottenstein), Michael Scheffner (OV Wessum), Stefan Büning (OV Wüllen), Andreas Schulte (OV Wüllen) und Stefan Vöcking (OV Wüllen).

Während der Stimmauszählung der zahlreichen Wahlen konnten die anwesenden CDU-Mitglieder einen Einblick in die aktuelle Situation im Kreis Borken bezüglich der derzeitigen Flüchtlingssituation bekommen. Als Redner war dazu unser Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster nach Ahaus gekommen, der aus erster Hand auf die zahlreichen Herausforderungen und Schwierigkeiten im Umgang mit dieser, nach seinen Worten, „historischen Aufgabe“ hinwies und dies mit beeindruckenden Zahlen untermauerte. Seinen Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die seit Monaten im Dauereinsatz sind, um dem Flüchtlingsstrom ins Kreisgebiet und in die Kommunen Herr zu werden, unterstützen die Anwesenden dabei mit deutlichem Applaus. Dr. Hörster fand aber auch mahnende Worte für die Zukunft: „Alle betroffenen Stellen, egal ob Kommunen, Behörden, Hilfsorganisationen oder die vielen freiwilligen Helfer, arbeiten bereits jetzt am Rande ihrer Belastungsgrenze. Es muss ernsthafte Zeichen aus der Landes- und Bundespolitik geben, einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen zahlenmäßig unter Kontrolle zu halten und es bedürfe dringend personeller und finanzieller Unterstützung für Kreis und Kommunen.“

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