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18.03.2009, 16:10 Uhr
Ausbau Fluplatz Stadtlohn-Vreden sichert Arbeitsplätze
Vorgezogene Wahlkampagne der Grünen glücklicherweise zunichte gemacht
Ausdrücklich begrüßt die CDU-Kreistagsfraktion die Mitteilung der Bezirksregierung Münster, dass für den Ausbau der Landebahn des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden kein neuer Kreistagsbeschluss notwendig wird. „Damit bestätigt die Kommunalaufsicht voll und ganz unsere Linie“, erklärt dazu Fraktionsvorsitzender Heinz-Josef Tönnes. „Wir haben schon vor Jahren gesagt, dass wir im Interesse unserer heimischen Wirtschaft zur Sicherung der Arbeitsplätze hier in der Region den Ausbau wollen.“ Und die notwendigen Beschlüsse dazu seien dann im Kreistag bereits 2004 und 2005 getroffen worden.

Der von den Grünen und dem Kreistagsabgeordneten Jens Steiner vorgelegte Beschlussvorschlag, der inhaltlich ja überhaupt nichts Neues bringen würde, diene nur dazu, aus wahlkampftaktischen Gründen den Ansatz für ein Bürgerbegehren zu erhalten. Tönnes: „Dieses scheinheilige und zugleich durchsichtige Manöver ist jetzt erfreulicherweise zunichte gemacht worden!“
Heinz-Josef Tönnes, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Borken
Kreis Borken -
Wert legt die CDU-Kreistagsfraktion auf die Feststellung, dass der Ausbau der Landebahn lediglich eine Maßnahme zur Sicherung der gewerblichen Flugaktivitäten sei, wie es sie vor der Änderung der europäischen Sicherheitsbestimmungen gegeben hat und die zwischenzeitlich zwangsläufig leider stark eingeschränkt werden mussten. Aussagen, dass auf dem Flugplatz zukünftig womöglich gar Großraumflugzeuge starten und landen würden, seien völlig abwegig.
 
Für die CDU-Kreistagsfraktion ist klar: „Die Investitionen für den Ausbau und auch für das damit verbundene neue Interkommunale Gewerbegebiet sind gut angelegtes Geld, schließlich geht es um den Wirtschaftsstandort Kreis Borken.“ Fraktionsvorsitzender Tönnes betont: „Die besondere Bedeutung des Flugplatzes für die Unternehmen – auch des weiteren Umraumes – hat die IHK kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz klar herausgestellt.“ Wer daher angesichts der wirtschaftlichen Situation in Deutschland solche zukunftsorientierten Investitionen in Frage stellt, handele unverantwortlich.
 
Für völlig neben der Sache liegend wertet Tönnes schließlich die Ausfälle der Grünen und vor allem des Kreistagsabgeordneten Jens Steiner gegen den Landrat und konstatiert: „Gerd Wiesmann hat sich jederzeit rechtlich einwandfrei verhalten!“ Insbesondere das lümmelige Vokabular des Kreistagsabgeordneten Steiner, der sich mit seinem „beeindruckenden“ Wandel vom einst glühenden Verfechter zum heute vehementen Gegner des Landebahnausbaus den Grünen angedient hat, spreche für sich. Nachdem ihm die Bezirksregierung jetzt seine vorgezogene Wahlkampagne zunichte gemacht hat, möge ihm vielleicht doch noch wenigstens ein Erfolg beschieden sein, schmunzelt Tönnes, nämlich der, endlich Mitglied der Grünen-Fraktion im Kreistag werden zu dürfen. Dafür habe er sich in der Tat mächtig ins Zeug geworfen.