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28.09.2006, 18:51 Uhr
Johannes Röring MdB äußert sich zur Ankündigung von BenQ-Siemens, alle deutschen Standorte zu schließen
Die heute angekündigte Entscheidung der taiwanesischen Firma BenQ, ihrem deutschen Tochterunternehmen BenQ-Siemens keine weiteren finanziellen Mittel zur Verfügung stellen zu wollen und damit deutschlandweit ca. 3000 Arbeitsplätze beim Handyhersteller BenQ-Siemens abzubauen, hat nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen große Überraschung verursacht.
„Ich bin persönlich sehr über die Entscheidung des taiwanesischen Mutterkonzerns BenQ überrascht und natürlich auch enttäuscht, die drei Standorte Bocholt, München und Kamp-Lintfort zu schließen.

Wir haben in Bocholt einen modernen Industriestandort mit einigen hundert Mitarbeitern in einer Zukunftsbranche, für dessen Erhalt wir uns jetzt in einem gemeinsamen Kraftakt einsetzen müssen.

Darum ist es jetzt von höchster Wichtigkeit, im gemeinsamen Gespräch mit dem Unternehmen, den betroffenen Mitarbeitern und den politischen Vertretern nach Alternativen und Optionen zu suchen, die den Beteiligten vor Ort helfen“, erklärte der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring umgehend.

Nachdem es im vergangenen Jahr gelungenen war, aufgrund von großen Opfern und Zumutungen durch Lohneinbußen und Mehrarbeit, den Standort Bocholt und die dortigen Arbeitsplätze zu sichern, hat die heutige Entscheidung verständlicherweise für viel Unmut bei den Mitarbeitern in Bocholt und den anderen Standorten gesorgt.