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02.02.2007, 13:04 Uhr
„ Die Patienten stehen an erster Stelle“ Johannes Röring unterstützt die Reform des Gesundheitssystems
Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag mit klarer Mehrheit der Reform des Gesundheitswesens zugestimmt. Der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring erklärte im Anschluss an die Abstimmung, dass er dem Gesetz-entwurf zugestimmt habe.
Johannes Röring MdB
„In den vergangenen Monaten hat kaum ein Thema die politische Diskussion in Deutschland so beherrscht wie die Gesundheitsreform. Und die Diskussionen werden auch noch weitergehen.

Unzweifelhaft ist der jetzige Beschluss ein Kompromiss einer Schwarz-Roten-Koalition. Mir wäre an der ein oder anderen Stelle auch eine weiter reichende Reform lieber gewesen. Nichtsdes-totrotz hat die jetzt beschlossene Reform positive Ansätze, auf die sich dann in der Zukunft aufbauen lässt, um unserem Ziel, einem situationsangepassten, solidari-schen und zukunftsfähigem Gesundheitssystem sehr nahe zu kommen.

Da auch die Handschrift der Union in dem gefundenen Kompromiss deutlich zu erkennen ist, habe ich mein Votum für diese Reform abgegeben“. Johannes Röring MdB betonte darüber hinaus, dass die Reform notwendig geworden war, weil angesichts der de-mografischen Entwicklung unserer Gesellschaft, des medizinischen Fortschritts und der Zunahme chronischer Krankheiten, die solidarisch finanzierte Gesetzliche Krankenkasse (GKV) als tragende Säule unseres Systems mehr und mehr an ihre Leistungsgrenzen gelangt war.

Abschließend betonte Johannes Röring MdB, dass der Druck, der von den verschiedenen Interessenvertretungen auf die Politik ausgeübt worden ist, bis zum Schluss enorm war. „Im Mittelpunkt der Reform stand jedoch von Beginn an das Wohl der Patienten und nicht das Wohl der Lobbygruppen. An dieser Überzeugung hat sich unser Handeln im Laufe des Gesetzgebungsprozesses stets orientiert. “