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24.02.2010, 17:38 Uhr
Frisches Obst für Kinder - sieben Schulen im Kreis Borken nehmen ab März am Schulobstprogramm in NRW teil
Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Hendrik Wüst, Bernhard Schemmer und Bernhard Tenhumberg
Sieben Schulen im Kreisgebiet sind ausgewählt worden, um ab Mitte März am Schulobstprogramm in Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Dies teilten die drei heimischen CDU-Landtagsabgeordneten für den Kreis Borken heute in Düsseldorf mit. "Für eine gute Entwicklung brauchen unsere Kinder schon im Grundschulalter eine gesunde und vitaminreiche Ernährung. Das Schulobstprogramm liefert einen wichtigen Beitrag dazu", freuen sich die Abgeordneten.
Düsseldorf/Kreis Borken -

Folgende Schulen im Kreis Borken nehmen teil:

St.-Norbert-Schule (Vreden)
St. Felicitas-Schule (Vreden)
Ellering-Schule (Reken)
Michaelschule (Reken)
Martin-Luther-Schule (Gronau)
Andreas-Schule (Velen)
Ludgerusschule (Bocholt)

Landesweit sind 355 Grund- und Förderschulen ausgewählt worden, insgesamt lagen 760 Bewerbungen vor.

Die Auswahl der Schulen erfolgte nach festgelegten Kriterien, unter anderem:

- flächendeckend: mindestens drei Schulen pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt
- "pädagogische Faktoren": Begleitung des Programms, Verankerung im Schulalltag, Zubereitung des Obstes oder Gemüse in der Schule
- "soziale Faktoren": besonderer Bedarf der Schule, dokumentiert durch die Lage innerhalb des Fördergebiets "Soziale Stadt" oder Teilnahme am Landesprogramm "Kein Kind ohne Mahlzeit" oder "Stadtumbau West"
- Engagement der Schulen: Ansprechpartner, Ganztagsangebote, Elterninformation

"Mit der Umsetzung des Programms im Kreis Borken setzen wir ein wichtiges Zeichen für die gesunde Ernährung unserer Kinder. Wir bieten kostenlos gesundes Obst und Gemüse an und ergänzen damit die von der Landesregierung bereits auf den Weg gebrachten Programme wie `Kein Kind ohne Mahlzeit` oder das Modellprojekt `Schulmilch im Fokus`", erklärten die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten.

Durch die pädagogische Begleitung des Schulobstprogramms soll sichergestellt werden, dass eine dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung in den Schulen vor Ort gelingt. Geplant ist, dass die Programmschulen pro Tag frisches Obst und Gemüse in sog. Mehrweg-"Klassenkisten" angeliefert bekommen. Jedes Kind erhält pro Tag eine Portion Obst (100 Gramm); das entspricht etwa einem großem Apfel oder einer großen Banane. Das Obst oder Gemüse soll gemeinsam von Lehrern und Kindern zubereitet und der Verzehr in den Unterricht integriert werden. Start des Programms ist Mitte März 2010, die erste Runde läuft bis Ende des Schuljahres 2010/2011. Für NRW stehen dafür insgesamt 4 Millionen Euro bereit.