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29.08.2007, 10:53 Uhr
Jens Spahn zu Besuch bei der epro GmbH
Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Jens Spahn hat jetzt die epro GmbH in Gronau besucht. Begleitet wurde er von seinen beiden Stellvertretern Markus Schulte und Martina Schrage sowie dem Ortsvorsitzenden der Gronauer CDU, Ralf-Udo Blöding. Das traditionsreiche Gronauer Unternehmen ist heute ein globaler Partner für Maschinenüberwachung und Anbieter von Software-Lösungen.
Auf dem Bild Jens Spahn, Martina Schrage, Ralf-Udo Blöding, Markus Schulte und Wolfgang Klar von der EPRO
Gronau - In dem Gespräch mit dem Geschäftsführer Wolfgang Klar ging es vor allem auch um das Thema Mitarbeiterbeteiligung. Zu diesem Thema laufen in Berlin aktuell intensive Debatten zwischen CDU/CSU und SPD mit dem Ziel einer stärkeren Förderung. Spahn und seine Begleiter konnten sich vor Ort und aus erster Hand über das Beteiligungsmodell bei der epro GmbH informieren.

Das Unternehmen mit einer Fertigungskapazität von 5.400 Quadratmetern beschäftigt zurzeit 215 Mitarbeiter. Diese können sich am Unternehmen beteiligen und so von dessen wirtschaftlicher Entwicklung und vom Gewinn profitieren. Bereits die Hälfte der Mitarbeiter hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ab dem nächsten Jahr wird diese Form der Mitarbeiterbeteiligung dann um die Möglichkeit, Genussscheine zu erwerben, erweitert.

Vor einigen Jahren wurden 90% - Anteile der Windhoff AG an der epro von 4 Mitarbeitern des Unternehmens mit Unterstützung einer externen Investorengruppe übernommen und das Unternehmen somit in seinem Bestand gesichert.

Jens Spahn begrüßte das hohe Maß an Transparenz im Unternehmen. So erhalten nicht nur Kunden Einblick in die Geschäftszahlen, sondern auch die gesamte Belegschaft. Die aktuellen Kennzahlen werden jeden Monat am schwarzen Brett veröffentlicht.

Jede Abteilung erhält eine individuelle Aufschlüsselung von Fehlzeiten und Produktivität, was einen direkten Vergleich der Abteilungen untereinander ermöglicht. Diese Transparenz schafft Vertrauen und lässt die Mitarbeiter stärker an den wirtschaftlichen Prozessen teilhaben, was eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen nach sich zieht. Zudem erhöht eine Beteiligung am Unternehmen die Motivation der Mitarbeiter zusätzlich.


Besonders erfreut zeigte sich der Bundestagsabgeordnete angesichts der überproportional hohen Anzahl Auszubildender im Unternehmen. Insgesamt 18 junge Menschen werden in 9 verschiedenen Berufen ausgebildet. Damit verfügt das Unternehmen über doppelt so viele Ausbildungsplätze wie noch vor fünf Jahren.

Jens Spahn hofft, dass Vorbilder wie epro Schule machen. "Es macht zuversichtlich und auch ein wenig stolz, zu sehen, wie mittelständische Unternehmen aus unserer Region durch Innovation, Engagement und Flexibiliät es immer wieder auf Weltmarktniveau schaffen und teilweise die Marktführerschaft besetzen", zeigte sich Spahn sichtlich beeindruckt.