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13.06.2005, 23:58 Uhr
Jens Spahn MdB besucht Augenlinik in Ahaus
Viele große Themen der Gesundheitspolitik im Alltagsformat fand der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn bei seinem Besuch in der Augenklinik Ahaus.

Dr. Ralf Gerl, Ärztlicher Direktor der Augenklinik Ahaus, begrüßte den Ahauser, der als Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages viel Fachkompetenz mitbrachte. Nach einem kurzen historischen Überblick, wie aus der Einzelpraxis mit Belegabteilung die heutige Struktur mit der augenärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Gerl, Dr. Schmickler, Dr. Chumbley, Dr. Engels und Dr. Cartsburg mit der Augenklinik Ahaus, der Belegabteilung im St. Marien-Krankenhaus und dem refraktiven Zentrum Provisus entstanden ist, konnte Jens Spahn sich ein eigenes Bild von den verschiedenen Einrichtungen verschaffen.



Dabei wurde deutlich, dass für die Augenheilkunde in Ahaus die politisch geforderte Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung bereits sehr weit fortgeschritten ist. Danach folgte dann eine Diskussion rund um Themen der Gesundheitspolitik. Die Probleme mit der neuen Gebührenordnung nahm Spahn interessiert zur Kenntnis, verwies aber hier auf die Selbstverwaltung der Ärzte, die diese Gebührenordnung mit den Krankenkassen verhandelt habe.



Ein zweiter Themenkreis bezog sich auf die Grenzstadt Ahaus. Hier wurde nicht nur das Thema „Niederlande“ diskutiert, sondern auch die Ländergrenze nach Niedersachsen birgt zahlreiche Probleme im Verwaltungsbereich.



Jens Spahn stellte die Finanzierung des Gesundheitswesens als das aus seiner Sicht größte Zukunftsproblem in der Gesundheitspolitik dar. Hier werde die anstehende Bundestagswahl entscheidend für die zukünftige Richtung sein. Er plädierte für eine möglichst große Transparenz, und zwar sowohl bei den Kostenträgern als auch bei den Leistungserbringern. Gleichzeitig ermutigte Spahn die Praxis und Augenklinik, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten zu nutzen und bot dabei auch seine Unterstützung an.