Aktuelles

11.12.2007, 11:00 Uhr
Presseerklärung der CDU-Kreistagsfraktion zur Beratung des Kreishaushalts 2008
Die CDU-Fraktion im Kreistag Borken beschäftigt sich in diesen Tagen intensiv mit dem Haushaltsplanentwurf des Kreises Borken für das Jahr 2008.
Heinz-Josef Tönnes, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Borken
Kreis Borken - Wie Heinz-Josef Tönnes, Vorsitzender der CDU-Kreistagstagsfraktion, mitteilt, wird sich die CDU für die Einführung eines Familiengutscheines im Rahmen des Bündnisses für Familie stark machen. Dieser Gutschein soll mit einem Wert i.H.v. 50,00 € junge Eltern zum Besuch eines Kurses, eines Seminars oder einer Einzelveranstaltung bei noch festzulegenden Bildungsreinrichtungen ermutigen.

„Wir sollten gerade jungen Eltern unsere Freude über die Geburt ihres Kindes und unsere Wertschätzung für ihre wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe zum Ausdruck bringen“, so Tönnes weiter. Junge Eltern brauchen nach der Geburt ihres ersten Kindes, in einer neuen Situation Sicherheit und Orientierung. Der Gutschein soll Eltern in einem Rahmen, der es ihnen frei überlässt ob und welches Angebot sie nutzen möchten, unterstützen und bis zur Einschulung des Kindes gültig bzw. einlösbar sein.

Vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zum 01.08.2008 beantragt die CDU-Fraktion, dass freiwerdende Plätze in Kindertageseinrichtungen nicht abgebaut, sondern vorrangig für die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern zur Verfügung gestellt werden. Um den Eltern und Einrichtungen Planungssicherheit zu geben und Befürchtungen zu zerstreuen, die im Zuge der Diskussion um das KiBiz entstanden sind, soll es daher im Jahr 2008 keinen Abbau von evtl. freiwerden Plätzen geben. „Es muss insbesondere sichergestellt sein, dass Eltern von Kindern unter 3 Jahren aus finanziellen Gründen nicht auf einen Platz verzichten müssen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Der CDU ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, welche Erfahrungen mit der neuen Elternbeitragstabelle gemacht werden und sich die Inanspruchnahme von Plätzen für unter 2-jährige Kinder entwickelt.

Auch beim Übergang von „Schule zum Beruf“ will die CDU-Fraktion mehr Unterstützung geben und beantragt eine Prüfung, ob die Einführung eines Nachweisheftes der beruflichen Orientierung beim Übergang von Jugendlichen von der Schule in die Ausbildung sinnvoll ist und zusätzliche Chancen eröffnen kann. „Trotz der bereits heute schon recht umfangreichen Möglichkeiten und Angebote für junge Menschen, um sich beruflich zu orientieren, gibt es unterschiedliche Rückmeldungen, ob alle Jugendlichen diese Erfahrungen - wie Praktika, Beratungstermine oder Bewerbungstrainings – umfassend bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz einbringen“, so Heinz-Josef Tönnes zum Ansinnen dieses Antrages.

Die CDU-Fraktion betont in ihrem Antrag, dass es glücklicherweise viele positive Beispiele gibt, in denen Bewerbungsunterlagen hinsichtlich dieser Angaben durchaus vollständig sind. „Daher sollte eine Entscheidung über die Einführung eines solchen Nachweisheftes auf jeden Fall abhängig gemacht werden von Gesprächen mit den Akteuren im Ausbildungsgeschäft“, erklärt Heinz-Josef Tönnes. „Nur wenn sich daraus Möglichkeiten ergeben, zusätzliche Effekte bei der Entscheidung für die Besetzung einer Stelle zu erzielen, macht ein Nachweisheft überhaupt Sinn.“

Geleistetes ehrenamtliches Engagement in der Kinder-
und Jugendarbeit soll im Jahr 2008 einen besonderen Dank erhalten. Die CDU-Fraktion beantragt einen Erlebnispädagogischen Tag für und mit ehrenamtlich Verantwortlichen in der Kinder- und Jugendarbeit zu veranstalten.

„Viel zu oft wird die Arbeit von ehrenamtlich Tätigen Menschen nicht entsprechend gewürdigt. Mit diesem Erlebnispädagogischen Tag möchten wir ein Zeichen des Dankes und der Unterstützung setzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende. „Aus vielen Gesprächen ist uns bekannt, dass erlebnispädagogische Elemente äußerst erfolgreich und beliebt bei Kindern und Jugendlichen sind. Wir wissen aber auch, dass diese aufgrund der hohen Material- und Schulungskosten nicht leicht realisierbar sind.“ Nach den Vorstellungen der CDU-Fraktion soll an diesem Tag ein erstes Kennen lernen der Methoden durch geschultes Fachpersonal ermöglicht werden.