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13.04.2006, 07:56 Uhr
Staatssekretär Dr. Peter Paziorek - "Schwarz-Rot hat sich schnell eingearbeitet"
Zu einer Klausurtagung mit einer Reihe von Themen traf am vergangenen Wochenende der JU Bezirksvorstand Münsterland zusammen.
Die Mitglieder des Bezirksvorstandes mit Staatssekretär Dr. Peter Paziorek MdB.
Unter anderem diskutierten die jungen Christdemokraten mit dem Leiter der Konrad – Adenauer – Stiftung in Westfalen Dr. Marco Arndt über eine künftige strategische Zusammenarbeit.

Darüber hinaus bestimmte vor allem die Vorbereitung des NRW – Tages der Jungen Union Nordrhein Westfalen, der im November im münsterländischen Oelde stattfinden soll, den Verlauf der Tagung.

Neben einigen organisatorischen Vorbereitungen konnte Organisator Florian Dirzus den anderen Mitgliedern des Bezirksvorstandes vor allem während des Brauerei Festes der Firma Potts die Tagungsstätte zeigen.

Am Abend verabschiedete der Bezirksvorstand dann auch sein langjähriges Mitglied Harald Sievers.

Sievers, der unter anderem als Kreisvorsitzender in Münster, als Landesvorstandsmitglied und als Deutschlandrat für den Bezirksverband gewirkt hatte, tritt als Büroleiter des bremischen Innensenators beruflich eine neue Stelle an und scheidet somit künftig aus dem Gremium aus. Der Bezirksvorsitzende Sven Volmering dankte Sievers ausgiebig für die stets sachlich und menschlich gute Arbeit.

Dabei wies Volmering besonders auf den vergangenen Deutschlandtag der JU hin, bei der Sievers mit der Frage an Angela Merkel, wo für die CDU in den Koalitionsgesprächen die unverhandelbare rote Linie liege, die Gefühle der meisten Delegierten vollkommen zutreffend beschrieben hatte.

Zum Abschluss der Klausurtagung diskutierte der Bezirksvorstand mit dem parlamentarischen Staatssekretär beim Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz Dr. Peter Paziorek MdB zum Thema „138 Tage schwarz – rote Musterehe“. Paziorek unterstrich dabei, dass er sich eine Musterehe vor einigen Monaten nach 35 Jahren des Gegeneinander – Arbeitens auch nicht hätte vorstellen können, dass aber die Koalition erstaunlich schnell eingearbeitet hätte und die Zusammenarbeit bisher gut laufe. Zudem warnte der Staatssekretär davor beim Bundestagswahlkampf 2009 alle Fehler der SPD ankreiden zu wollen und die Erfolge auf der Unionsseite zu verbuchen. „Das wird nicht funktionieren, wir müssen uns zwar programmatisch abgrenzen, aber das geht nicht auf Kosten des Koalitionspartners“ , so Paziorek.