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26.06.2006, 09:04 Uhr
Johannes Röring zum Gespräch bei Bundeskanzlerin Merkel
Am Montag dem 19. Juni 2006 nahm Johannes Röring am Kabinettstisch im Bundeskanzleramt Platz. Die Gruppe der 33 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion, die seit Jahr 2005 erstmals dem Bundestag angehören, traf sich mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gedankenaustausch.

Johannes Röring MdB (hintere Reihe, 3. v.l.) zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel
Berlin/Kreis Borken - Dr. Angela Merkel zeigte sich entschlossen, die großen Herausforderungen, vor denen die Bundesregierung, vor allem im wirtschaftlichen und sozialen Bereich, steht, anzunehmen.

Dabei stellte die Bundeskanzlerin auch klar, dass viele Maßnahmen auf langfristigen Erfolg angelegt sein müssen. Dies gelte vor allem für die bevorstehende Reform des Gesundheitswesens. Flickschusterei zugunsten kurzfristiger und kurzlebiger Erfolge lehnte sie ab. Diese entsprächen nicht der Absicht der Bundesregierung.

Große Bedeutung wies die Kanzlerin dem Bürokratieabbau zu. Dazu gehöre nicht nur die Einführung eines Normenkontrollrates zur Überprüfung der Gesetze und Gesetzgebungsvorhaben auf Bürokratiekosten, sondern auch die von der CDU initiierten Mittelstandsgesetze, welche bereits bestehende bürokratische Hürden in der Wirtschaft abschaffen soll, waren sich Kanzlerin und Abgeordnete einig. Die Bundeskanzlerin machte deutlich, dass die Regierung gute Vorschläge zum weiteren Abbau der Bürokratie willkommen heißt.

In der Diskussion wurden auch bereits die ersten Erfolge der Unionsgeführten Bundesregierung besprochen. So sei das Elterngeld, das nun auf den Weg gebracht sei, ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Familien.

Auch gebe es zur Haushaltskonsolidierung keine wirkliche Alternative. Das strukturelle Defizit lag bei Regierungsübernahme bei über 50 Milliarden Euro mit steigender Tendenz. Mit einer ganzen Reihe von Sofortmaßnahmen haben Parlament und Regierung gegengesteuert. Jetzt gelte es die strukturellen Probleme anzugehen, waren sich Kanzlerin und Abgeordneten einig. Dabei wird seitens der Union verstärkt auf den Dreiklang „sanieren-reformieren-investieren" gesetzt.

An die Ausführungen von Dr. Angela Merkel schloss sich eine angeregte Diskussion an, in der Johannes Röring die Gelegenheit nutzte, ihm wichtige Themen mit der Bundeskanzlerin zu besprechen.