11.06.2019

Sommerradtour der Senioren Union

Zur diesjährigen Sommerradtour brachen am vergangenen Donnerstag bei unsicherem Wetter 25 mutige Mitglieder der Ahauser Senioren Union  mit ihren Rädern – herkömmlichen und Pedelecs – vom Pietsch-Parkplatz am Schumacherring zum Stiftsdorf Asbeck auf. 

 Die Route führte durch die nordöstlichen Bauernschaften Legdens auf festen Wirtschaftswegen vorbei an stattlichen landwirtschaftlichen Betrieben zu einer Reihe von Haltepunkten, an denen der ortskundige Leiter der Gruppe, Josef Hintemann, erklärte, wie stark Legdens Landschaft über- und auch unterirdisch mit der Industrie verbunden ist. Mehrere Hochspannungsleitungen, teilweise im Abbau, teilweise unterirdisch im Aufbau befindlich, kreuzen das Land ebenso wie verschiedene Pipelines. Dem Vergnügen dienen eher diverse Fahrradrouten, denen die CDUler allerdings nicht immer folgten; sie folgten eher den Routen, die Josef Hintemann und sein Helfer Bruno Wolf extra für sie erkundet hatten.

Ziel war aber Asbeck. Da empfing Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Gruppe und begrüßte sie am Dormitorium, wo er sich Zeit nahm, recht ausführlich über die Gemeinde Legden und den Ortsteil Asbeck zu berichten.

Vor der Mittagspause hatten die Radler Gelegenheit, sich auf eigene Faust in Asbeck umzusehen und den im Kreuzgang angebotenen Hausschmuck zu bewundern bzw. zu erwerben. Im Gasthof neben der Kirche wurde dann gemeinsam  zu Mittag gegessen.

Der Nachmittag gehörte dem Vorsitzenden des Asbecker Heimatvereins Bernhard Laukötter. Über Werden und Wirken des Vereins gab er einen fesselnden Bericht und schloss daran einen informativen Dorfrundgang an. Vom Dormitorium ging es zur Margarethen-Kirche und zur Hunnenpoarte, wo er ausführlich über die adligen Stiftsdamen und das Stiftsleben zu berichten wusste. Es folgte ein Besuch im Stiftsmuseum. Hier staunten seine Zuhörer über die dargestellten Kostbarkeiten, die sie in Asbeck nicht erwartet hatten.

Zum Abschluss des Dorfrundgangs besuchte man noch den neu gestalteten Dorfteich und als Naturdenkmal auch die „Dicke Linde“, die bei Wallfahrten und Prozessionen als Gebets- und Segensstation benutzt wird.

Nach so viel Kultur wartete dann, was zu jeder echten Radtour gehört, eine leckere Kaffeetafel im Gasthof Enseling auf die Radler, die sich danach frisch gestärkt auf den Rückweg über die Düstermühle nach Ahaus machten, wo sie gegen 18.00 Uhr ankamen.

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