Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes

Am 04.01.2009 fand der diesjährige Neujahrsempfang des CDU Ortsverbandes statt. Zu Gast waren u. a. der Bürgrmeister Felix Büter und der Fraktionssprecher Thomas Vortkamp.
Auf eine große Resonanz stieß der Neujahrsempfang des Wessumer CDU Ortsverbandes am Sonntag, dem 04.01.2009. Viele Interessierte sowie Vertreter der Wessumer Vereine und Institutionen waren der Einladung in die Gaststätte Niewerth-Krüss gefogt.

Zu Beginn resümierte Vorsitzender Franz Benölken die Aktivitäten des Ortsverbandes aus dem vergangenen Jahr und erinnerte an die Mitgliederversammlung, den Ortsparteitag und an den Ausflug zum Düsseldorfer Landtag.

Bürgermeister Felix Büter gab zunächst einen Überblick über die Finanzen der Stadt Ahaus und zeigte sich erfreut über einen Haushalt, der besser ausfiel als geplant. Auch wirtschaftlich war es ein gutes Jahr, was sich in den Gewerbesteuereinnahmen widerspiegelte und in einem Rückgang der Arbeitslosenquote. Derzeit liegt diese in Ahaus bei 3,1% und damit sowohl deutlich unter dem Bundes- als auch unter dem Kreisdurchschnitt. Ebenso erfreulich sei die Gebührensenkung im Abfall- und Abwasserbereich für den Durchschnittsverbraucher.

Im begonnenen Jahr stehen erhebliche Investitionsmaßnahmen auf dem Programm. So gehen die Großprojekte Nordtangente, Kombibad, Kläranlage und Mensa in die Endphase. Des Weiteren beteiligt sich Ahaus am 1000-Schule-Programm, was einen weiteren Ausbau der Übermittagsbetreuung beinhaltet.

Ortsvorsteher Heinrich Lefert erläuterte hingegen die Maßnahmen vor Ort, als da wären die Erschließung des Baugebietes Südstraße, der Fahrradweg entlang der Hamalandstraße, die Neugestaltung des Friedhofs und ein Ausbau der Kindergartenplätze.

Fraktionssprecher Thomas Vortkamp beschrieb den Umgang mit Investitionen und Finanzen als vorsichtig und sorgsam. Priorität sei es, den nächsten Generationen einen soliden Haushalt zu überlassen.

In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene Theman angesprochen, etwa die Funktion der Kreisumlage oder die Förderung von Vereinen. Kritisch betrachtet wurde die Forderung des Landes die Kindergartenplätze für unter Dreijährige auf eine Quote von 35% auszubauen.