Besuch im Stiftsdorf Asbeck Architektur – Kunst - Leader

Thema: Architektur - Kunst - Leader

Seit einigen Jahren besuchen sich die Frauen-Unionen Legden-Asbeck, Ahaus, Heek-Nienborg und Vreden einmal jährlich gegenseitig. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Orte, deren Bedürfnisse und Ausrichtung kennenzulernen und sich auszutauschen; aber auch um ggfs. gemeinsam Veranstaltungen zu politisch aktuellen Themen zu organisieren.

 

Am 26. September waren die Frauen der Frauen-Unionen und interessierte Frauen eingeladen nach Asbeck zu kommen. Im Stiftsdorf Asbeck angekommen, wurden sie durch die Vorsitzende der Frauen-Union Legden-Asbeck, Claudia Kröger, herzlich begrüßt. In der Gaststätte Enseling konnte man sich zunächst bei Kaffee und Kuchen persönlich austauschen. Frau Kröger gab einen kleinen Überblick über das aktuelle Leben im Stiftsdorf. Als Fazit konnte man festhalten, dass ein Leben in Asbeck nur im Miteinander gelingt, ein Leben mit dem Dorf und den Nachbarn.

 

 

Gut gestärkt empfing der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Laukötter, die Damen an der Hunnenporte. Dort erzählte er die Geschichte der freiheitsliebenden Stiftsdame Therese von Zandt. „Freiheitsliebend“ - für unsere Zeit eine Selbstverständlichkeit; „Freiheitsliebend“ für eine Frau im 18. Jhdt. hiess das am Rande des Geduldeten zu leben – und wenn Sie den Bogen einmal überspannt hatte, scheute sie, selbstbewußt wie sie war, nicht davor zurück, selbst den Kaiser um Reparation zu bemühen.

 

Im neuen „Theresenkabinett“ übernahm sodann der Zweite Vorsitzende des Heimatvereins und Bauamtsleiter der Gemeinde Legden, Helmut Schiermann, das Wort und führte die Anwesenden während eines kleinen Dorfspaziergangs zeitlich in die Gegenwart und Zukunft des Stiftsdorfes Asbeck. Herr Schiermann zeigte auf, dass es für Pläne, Baumaßnahmen etc. zwar bekanntlich öffentliche Gelder gäbe, die vielfältigen Antragsverfahren aber kompliziert und extrem zeitaufwändig seien. Die aktuell im Stiftsdorf geplante Kunstroute „SKULP/TOUR/A“ wird erfolgreich mit dem „Leader-Projekt“ gefördert, einem landesweiten Förderprogramm zur Stärkung des landwirtschaftlichen Raumes.

 

Zum Abschluss des informativen Nachmittags traf man sich in offener Runde zum kleinen Abendessen im urigen Restaurant „Unter den Linden“.